Veränderung im Leben: Wenn „eigentlich okay“ nicht mehr reicht
Meine Klientin, Mitte 40, wirkte auf mich auf den ersten Blick wie jemand, bei dem alles stimmt. Sie hatte eine nette Familie, einen guten Job, ein gutes soziales Netz, kurz gesagt: ein Leben, das funktionierte. Sie leitete unser Gespräch ganz klassisch mit dem Satz ein: „Eigentlich kann ich mich nicht beschweren, aber …“ Man hatte sie in der Arbeit versetzt. Die neue Position umfasste andere Aufgaben und war objektiv betrachtet durchaus gleichwertig. Trotzdem reibte sie sich daran. Nicht so sehr wegen der Inhalte, sondern weil sie nicht gefragt worden war. Weil über ihr Berufsleben entschieden worden war, ohne dass sie selbst wirklich