GanzKlarFrei-Blog.

Gedankliche Spaziergänge.

Coachin stehtan einer Schindelwand, persönlicher Blog zu innerer Klarheit

Unter jedem Dach ein Ach –wir müssen nicht alles allein tragen

Es war ein sehr persönliches Gespräch mit einem Bekannten, das mich noch lange beschäftigt hat. Er erzählte mir, dass seine Tochter an Anorexie erkrankt war. Mich hat das sehr berührt — und offen gestanden auch überrascht. Denn ich kenne diese Familie: ganz normale Verhältnisse, freundlich, offen, liebevoll, zugewandt. Ein Haus, in dem vermeintlich alles „stimmt“. Und trotzdem: Plötzlich zeigt sich ein Riss. Ein Ungleichgewicht, das über diese Krankheit zum Ausdruck kommt. Meine Mutter sagte früher immer: „Unter jedem Dach ein Ach.“ Und vielleicht ist das wirklich so. Jede Familie, jeder Mensch trägt sein Päckchen, seine Brüche, seine Herausforderungen. Manchmal sieht man sie sofort, manchmal zeigen

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Du hast dich falsch entschieden? Vielleicht genau richtig. In jedem Fall besser, als gar nicht entschieden.

Je größer die Auswahl in einem Restaurant, desto schwerer tue ich mich oft  mit der Entscheidung, was ich nun genau an diesem Abend essen möchte. Und dann kommt so eine Bestellung heraus: „Ich hätte gerne die Pizza Salame, aber ohne Pepperoni, dafür mit Gorgonzola und könnten Sie vielleicht noch etwas Knoblauch extra hintun? Oder lieber ohne Gorgonzola, dafür mit extra Oliven “. Der Ober rollt innerlich mit den Augen, lächelt freundlich und sagt: „ Kein Problem, Signora!“. Entscheidungen zu treffen, hat immer damit zu tun, die Konsequenzen auszuhalten. Ob es um den Beruf, eine Beziehung oder einfach nur das nächste Urlaubsziel geht – wir möchten

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Herbstblues? Zeig ihm die kalte Schulter – mit Coaching zu Klarheit und Sinn

Herbst Sonderaktion  Wenn der Sommer sich neigt, wenn die Tage wieder kürzer werden und es draußen immer schmuddeliger wird, nass und ungemütlich, verändert sich oft nicht nur die Natur, sondern auch unsere innere Stimmung sinkt. Das luftige Lebensgefühl des Sommers scheint plötzlich wie weggeblasen. Wir fühlen uns schwerer, antriebsloser – manchmal fast blockiert. Der klassische Herbstblues, finden viele. Und ja, das graue Wetter trägt sicher seinen Teil dazu bei. Doch oft steckt mehr dahinter als nur die Jahreszeit. Manchmal löst sich in diesen dunkler werdenden Tagen auch eine Schwermut tief in uns und wird an die Oberfläche geschwemmt. Die gute Nachricht: Dem Herbstblues sind wir

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Selbstportrait und Lebensgestaltung

Warum das geistige Bild von uns gerne von der Realität abweicht Die Luft riecht nach Salz, Farbe an den Fingern, fünf Tage Inselruhe und ein Malkurs. September in Griechenland. Wir haben Portraits gemalt – auch Selbstportraits. Eine schwere Übung. Wir starteten oft mit einer klaren Vorlage. Ich hatte ein Foto von mir, das ich mag. Mit Geduld habe ich gezeichnet, radiert, neu gemalt. Und doch wollte meine Skizze nicht mit der Vorlage identisch werden. Mal runder, mal strenger, an manchen Stellen fremd. Irritierend. Und dann wurde für mich deutlich: So malt das Leben. Wir haben ein Bild im Kopf – und das, was daraus entsteht,

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Wenn die Liebe für das, was wir tun, schwindet

Wann hast du das letzte Mal gespürt, dass du wirklich liebst, was du tust? „Wenn Sie keine Liebe mehr spüren in dem, was Sie tun – hören Sie auf. Oder fangen Sie neu an.“ Diesen Satz habe ich heute auf LinkedIn in einem Beitrag von Dr. Christian-R. Becker gelesen. Er hat mich tief berührt. Dr. Christian-R. Becker teilte diesen Gedanken in einem medizinischen Kontext – mich hat er an etwas Grundsätzliches erinnert: wie lebenserhaltend wichtig es ist, das zu tun, was einem wirklich Freude bereitet. Es geht darum, in der Basis unseres Tuns, dort, wo wir verankert sind, zufrieden zu sein.Sich dort zu Hause zu

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Du kannst auch ohne – aber warum solltest du?

Heute ließ ich mich nach längerer Pause wieder einmal coachen – und war selbst überrascht, wie sehr mir das gefehlt hat. In den letzten Wochen war viel los: Sommer, Urlaub, Alltag, Treffen mit Freundinnen, einfach viel geboten. Was mich am meisten erstaunte: Ich hatte nicht gemerkt, wie sehr ich in meinem eigenen Saft gekocht habe. Vergessen, wie hilfreich es ist, ein Gegenüber zu haben, das weder emotional noch sonst involviert ist. Und genau das ist mir heute wieder klar geworden: wie wohltuend und klärend es ist, wenn jemand mit neutralem Blick spiegelt, sortiert und Raum gibt. Wenn Coaching mehr ist als ein gutes GesprächEs gibt

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Warum wir nicht besser, sondern echter werden müssen – ein Plädoyer für die innere Freiheit

Neulich bin ich über ein Büchlein gestolpert, das versprach, mich in 30 Tagen zur besten Version meiner selbst zu machen. Das hat mich richtig nachdenklich gemacht. Ich habe mir das so vorgestellt, wie ich mich jeden Tag selbst optimiere. Woher kommt das eigentlich, dass wir permanent meinen, nicht zu genügen? Ich meine, ständig an sich zu arbeiten, sich ständig weiterzuentwickeln, ständig noch besser zu werden – das klingt für mich richtig anstrengend und nach einer Form von Selbstoptimierung, die uns eher von echter innerer Freiheit trennt, als mit ihr verbindet. Und trotz aller Bemühungen fehlt’s dann auch noch: an Leichtigkeit. An Tiefe. An Verbundensein mit

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Unter jedem Dach ein Ach –wir müssen nicht alles allein tragen

Es war ein sehr persönliches Gespräch mit einem Bekannten, das mich noch lange beschäftigt hat. Er erzählte mir, dass seine Tochter an Anorexie erkrankt war. Mich hat das sehr berührt — und offen gestanden auch überrascht. Denn ich kenne diese Familie: ganz normale Verhältnisse, freundlich, offen, liebevoll, zugewandt. Ein Haus, in dem vermeintlich alles „stimmt“. Und trotzdem: Plötzlich zeigt sich ein Riss. Ein Ungleichgewicht, das über diese Krankheit zum Ausdruck kommt. Meine Mutter sagte früher immer: „Unter jedem Dach ein Ach.“ Und vielleicht ist das wirklich so. Jede Familie, jeder Mensch trägt sein Päckchen, seine Brüche, seine Herausforderungen. Manchmal sieht man sie sofort, manchmal zeigen

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Du hast dich falsch entschieden? Vielleicht genau richtig. In jedem Fall besser, als gar nicht entschieden.

Je größer die Auswahl in einem Restaurant, desto schwerer tue ich mich oft  mit der Entscheidung, was ich nun genau an diesem Abend essen möchte. Und dann kommt so eine Bestellung heraus: „Ich hätte gerne die Pizza Salame, aber ohne Pepperoni, dafür mit Gorgonzola und könnten Sie vielleicht noch etwas Knoblauch extra hintun? Oder lieber ohne Gorgonzola, dafür mit extra Oliven “. Der Ober rollt innerlich mit den Augen, lächelt freundlich und sagt: „ Kein Problem, Signora!“. Entscheidungen zu treffen, hat immer damit zu tun, die Konsequenzen auszuhalten. Ob es um den Beruf, eine Beziehung oder einfach nur das nächste Urlaubsziel geht – wir möchten

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Herbstblues? Zeig ihm die kalte Schulter – mit Coaching zu Klarheit und Sinn

Herbst Sonderaktion  Wenn der Sommer sich neigt, wenn die Tage wieder kürzer werden und es draußen immer schmuddeliger wird, nass und ungemütlich, verändert sich oft nicht nur die Natur, sondern auch unsere innere Stimmung sinkt. Das luftige Lebensgefühl des Sommers scheint plötzlich wie weggeblasen. Wir fühlen uns schwerer, antriebsloser – manchmal fast blockiert. Der klassische Herbstblues, finden viele. Und ja, das graue Wetter trägt sicher seinen Teil dazu bei. Doch oft steckt mehr dahinter als nur die Jahreszeit. Manchmal löst sich in diesen dunkler werdenden Tagen auch eine Schwermut tief in uns und wird an die Oberfläche geschwemmt. Die gute Nachricht: Dem Herbstblues sind wir

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Selbstportrait und Lebensgestaltung

Warum das geistige Bild von uns gerne von der Realität abweicht Die Luft riecht nach Salz, Farbe an den Fingern, fünf Tage Inselruhe und ein Malkurs. September in Griechenland. Wir haben Portraits gemalt – auch Selbstportraits. Eine schwere Übung. Wir starteten oft mit einer klaren Vorlage. Ich hatte ein Foto von mir, das ich mag. Mit Geduld habe ich gezeichnet, radiert, neu gemalt. Und doch wollte meine Skizze nicht mit der Vorlage identisch werden. Mal runder, mal strenger, an manchen Stellen fremd. Irritierend. Und dann wurde für mich deutlich: So malt das Leben. Wir haben ein Bild im Kopf – und das, was daraus entsteht,

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Wenn die Liebe für das, was wir tun, schwindet

Wann hast du das letzte Mal gespürt, dass du wirklich liebst, was du tust? „Wenn Sie keine Liebe mehr spüren in dem, was Sie tun – hören Sie auf. Oder fangen Sie neu an.“ Diesen Satz habe ich heute auf LinkedIn in einem Beitrag von Dr. Christian-R. Becker gelesen. Er hat mich tief berührt. Dr. Christian-R. Becker teilte diesen Gedanken in einem medizinischen Kontext – mich hat er an etwas Grundsätzliches erinnert: wie lebenserhaltend wichtig es ist, das zu tun, was einem wirklich Freude bereitet. Es geht darum, in der Basis unseres Tuns, dort, wo wir verankert sind, zufrieden zu sein.Sich dort zu Hause zu

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Du kannst auch ohne – aber warum solltest du?

Heute ließ ich mich nach längerer Pause wieder einmal coachen – und war selbst überrascht, wie sehr mir das gefehlt hat. In den letzten Wochen war viel los: Sommer, Urlaub, Alltag, Treffen mit Freundinnen, einfach viel geboten. Was mich am meisten erstaunte: Ich hatte nicht gemerkt, wie sehr ich in meinem eigenen Saft gekocht habe. Vergessen, wie hilfreich es ist, ein Gegenüber zu haben, das weder emotional noch sonst involviert ist. Und genau das ist mir heute wieder klar geworden: wie wohltuend und klärend es ist, wenn jemand mit neutralem Blick spiegelt, sortiert und Raum gibt. Wenn Coaching mehr ist als ein gutes GesprächEs gibt

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Warum wir nicht besser, sondern echter werden müssen – ein Plädoyer für die innere Freiheit

Neulich bin ich über ein Büchlein gestolpert, das versprach, mich in 30 Tagen zur besten Version meiner selbst zu machen. Das hat mich richtig nachdenklich gemacht. Ich habe mir das so vorgestellt, wie ich mich jeden Tag selbst optimiere. Woher kommt das eigentlich, dass wir permanent meinen, nicht zu genügen? Ich meine, ständig an sich zu arbeiten, sich ständig weiterzuentwickeln, ständig noch besser zu werden – das klingt für mich richtig anstrengend und nach einer Form von Selbstoptimierung, die uns eher von echter innerer Freiheit trennt, als mit ihr verbindet. Und trotz aller Bemühungen fehlt’s dann auch noch: an Leichtigkeit. An Tiefe. An Verbundensein mit

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