Neulich bin ich über ein Büchlein gestolpert, das versprach, mich in 30 Tagen zur besten Version meiner selbst zu machen. Das hat mich richtig nachdenklich gemacht. Ich habe mir das so vorgestellt, wie ich mich jeden Tag selbst optimiere.
Woher kommt das eigentlich, dass wir permanent meinen, nicht zu genügen?
Ich meine, ständig an sich zu arbeiten, sich ständig weiterzuentwickeln, ständig noch besser zu werden – das klingt für mich richtig anstrengend und nach einer Form von Selbstoptimierung, die uns eher von echter innerer Freiheit trennt, als mit ihr verbindet.
Und trotz aller Bemühungen fehlt’s dann auch noch: an Leichtigkeit. An Tiefe. An Verbundensein mit sich selbst.
Ich finde, genau da darf man die Frage nach innerer Freiheit schon mal stellen.
Wenn Selbstoptimierung sich selbst überholt
„Selbstoptimierung“ klingt super wach, gesund, verantwortungsvoll. Ist sie vielleicht auch. Doch wie oft entsteht in Wahrheit nur ein gehöriger Leistungsdruck – nach außen hin getarnt als Selbstfürsorge.
In dem Versuch, immer besser zu werden, verlieren wir uns selbst aus den Augen.
- Statt auf uns zu hören, verlieren wir uns im Streben nach Perfektion
- Statt Klarheit entsteht innerer Lärm.
- Statt Freiheit ein Gefühl ständiger Unzufriedenheit.
Innere Freiheit ist etwas anderes als Optimierung
Wahre innere Freiheit entsteht nicht durch Selbstoptimierung. Sie beginnt mit einer ganz anderen Frage:
Wer bin ich, wenn ich aufhöre, jemand Bestimmtes sein zu wollen?
Innere Freiheit bedeutet, in sich selbst zu Hause zu sein. Ohne sich ständig zu korrigieren. Ohne den Druck, etwas leisten oder verbessern zu müssen. Es geht nicht um Perfektion, es geht um Wahrhaftigkeit.
Woran merken wir eigentlich, dass wir innerlich unfrei sind
Es gibt so ein paar typische Anzeichen, die darauf hinweisen, dass wir nicht in unserer eigenen Spur laufen.
- Du fühlst dich oft rastlos, auch in Momenten der Ruhe.
- Du hast das Gefühl, dich ständig beweisen zu müssen – vor dir selbst oder anderen.
- Du kannst schwer „nichts tun“, ohne schlechtes Gewissen.
- Du merkst, dass du dich anpasst, obwohl du innerlich etwas anderes spürst.
- Du bist erschöpft – obwohl „eigentlich alles gut“ ist.
5x genickt? Dann ist es vielleicht Zeit, innezuhalten und zu fragen: Was ist wirklich meins?
Vom Optimieren zum Sein – der Weg zur inneren Freiheit
Innere Freiheit entsteht, wenn du dich wieder mit deinen inneren Werten verbindest. Wenn du beginnst, nicht besser, sondern echter zu werden.
- Echt heißt nicht immer angenehm. Aber es ist lebendig.
- Echt heißt nicht perfekt. Aber es ist stimmig.
- Echt heißt nicht angepasst. Aber es ist wahr.
Coaching kann diesen inneren Weg begleiten. Nicht um etwas zu lösen oder besser zu machen, sondern um wieder in Kontakt zu kommen – mit dir selbst.
Fazit: Du musst nicht besser werden – du darfst du selbst sein
Innere Freiheit hat nichts mit Selbstoptimierung zu tun. Es geht nicht darum, endlich zu genügen – sondern darum, sich zu erlauben, man selbst zu sein. In einer Welt, die ständige Veränderung fordert, ist Echtheit eine innere Haltung, ein stiller Akt der Befreiung.
Du bist kein Projekt. Du bist ein Mensch. Und das reicht.
✅ Dein nächster Schritt
Wenn du dir mehr innere Freiheit wünschst und neugierig bist, wie Coaching dich auf diesem Weg begleiten kann, dann lade ich dich herzlich ein:
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#GanzKlarFrei